WS 2016/2017

ASQ und Ringvorlesung BIOETHIK

Termine und Themen 2016/2017

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18.10.2016,17 Uhr, Hörsaal IV [Ludwig-Wucherer-Straße 2)

"NEUE" ETHIK - Zur Grundkonzeption der Rolle der Bioethik

Dr. Arne Moritz, Seminar für Philosophie, Uni Halle

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01.11.2016, 17 Uhr, Hörsaal IV [Ludwig-Wucherer-Straße 2)

FÜR IMMER JUNG? Ethische Fragen zu Eingriffen in Alterungsprozesse   

Dr. Zoé Rheinsberg, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Uni Tübingen

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15.11.2016, 17 Uhr, Hörsaal IV [Ludwig-Wucherer-Straße 2)

MIT EMBRYONEN FORSCHEN - Rechtliche und ethische Implikationen der Stammzellforschung

Prof. Dr. Matthias Kaufmann, Seminar für Philosophie, Uni Halle

Dr. Timo Faltus, Öffentliches Recht, Uni Halle

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29.11.2016, 17 Uhr, Hörsaal IV [Ludwig-Wucherer-Straße 2)

EVOLUTION DER ETHIK? - Frühkindliche Entwicklung und Ursprünge von Moral  

Dr. Robert Hepach,  Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie - Abteilung für vergleichende und Entwicklungspsychologie, Leipzig

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13.12.2016, 17 Uhr, Hörsaal IV [Ludwig-Wucherer-Straße 2)

VOM SONNTAGSBRATEN ZUM VEGANEN SCHNITZEL - Entwicklungslinien der Esskultur  

Barbara Wittmann M.A., Vergleichende Kulturwissenschaft, Uni Regensburg

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10.01.2016, 17 Uhr, Festsaal Leopoldina [Jägerberg 1]

VON ADERLASS BIS ZYTOSTATIKA -    Was heilt den modernen Menschen?  

Podiumsdiskussion mit Vertretern der Medizin, Naturheilkunde, Psychiatrie, Theologie und Medizingeschichte

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Alle Vorlesungen sind öffentlich. Alle Interessenten sind daher recht herzlich eingeladen!

Zusätzlich gibt es Begleitseminare, um Leistungspunkte zu erhalten (ASQ).

ASQ

= Allgemeine Schlüsselqualifikation. Bachelor-Studierende der MLU sollen im Laufe ihres Studiums zwei ASQ absolvieren und damit über die Fachwissenschaft hinausgehende Kompetenzen erwerben.

Warum Bioethik?

Die Frage, wie der Mensch mit seinem lebenden Umfeld agieren sollte, wird im Hinblick auf neueste naturwissenschaftliche und biotechnische Erkenntnisse und Methoden immer aktueller. In Diskussionen sind die Fronten nicht selten verhärtet. Der Grund hierfür liegt im fehlenden interdisziplinären Dialog zwischen Naturwissenschaft und Philosophie. Die Bioethik versucht Antworten zu finden, wie verantwortungsvoller Umgang mit Leben aussehen sollte.

ANMELDUNG ZUR ASQ

Der Anmeldezeitraum für das WS 16/17 ist abgelaufen. Bei Interesse wenden Sie sich an marie-therese.werner@sfi.uni-halle.de.

Ziel

Ziel der ASQ ist es, Studierende für interdisziplinäres Denken zu sensibilisieren, zum kritischen Hinterfragen anzuregen und ihre Diskussionsfähigkeit zu stärken. Desweiteren soll der Dialog über bioethische Themen zwischen Universität und Öffentlichkeit angeregt werden.

Umfang

Die öffentliche Ringvorlesung und ASQ Bioethik umfasst sechs öffentliche Vorlesungen, sowie für ASQ-Teilnehmer zusätzlich sechs vertiefende Seminare und zwei Exkursionen.

Die vertiefenden Seminare werden im Block angeboten am 13. und 14. Januar 2016. Bitte halten Sie sich diese beiden Tage daher frei.

Organisation

Die Idee zu einer ASQ Bioethik stammt von Studierenden der MLU Halle. Die SFi e.V. hat diese aufgegriffen, zu einem konkreten Konzept weiterentwickelt und seit dem Wintersemester 2010/2011 jährlich als ASQ angeboten. Zum Organisationsteam gehören zurzeit sechs Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen der MLU:

Florian Herrmann, Marie-Therese Werner, Vera Nykiel, Nick Egeli, Katja Peters, Lasse Joost

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an: marie-therese.werner@sfi.uni-halle.de

vergangene Termine

"NEUE" ETHIK - Zur Grundkonzeption der Rolle der Bioethik

Referent: Dr. Arne Moritz, Seminar für Philosophie, Uni Halle

"Anhand von drei Beispielen versucht die Vorlesung die Herausforderung auf den Begriff zu bringen, vor der die Bioethik in der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Entwicklungen steht. Die Vorlesung plädiert dafür, dass Bioethik nicht als "Anwendung" vorweg gegebener ethischer Prinzipien, sondern als Fortschreibung und Weiterentwicklung ethischer Reflexion in der Auseinandersetzung mit moralischen Problemfeldern verstanden werden sollte. Anhand der Beispiele werden drei Arten der Entwicklung solch "neuer" Ethiken unterschieden."

Dienstag, 18. Oktober 2016, 17:00
Hörsaal IV [Ludwig-Wucherer-Straße 2)

FÜR IMMER JUNG? Ethische Fragen zu Interventionen/Eingriffen in Alterungsprozesse

Referentin: Dr. Zoé Rheinsberg, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Uni Tübingen

Schon immer haben die Menschen danach gestrebt, länger zu leben. Neueste Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass es bald möglich sein könnte, direkt in menschliche Alterungsprozesse einzugreifen, um altersbedingte Erkrankungen abzumildern oder ganz zu verhindern sowie das Altern an sich zu beeinflussen. Neben technischen und wissenschaftlichen Herausforderungen sind hiermit auch gesellschaftliche Hoffnungen und Befürchtungen sowie tiefgreifende ethische Fragen verbunden. Diese sollen im Zentrum des Vortrags stehen.

Dienstag, 1. November 2016, 17:00
Hörsaal IV [Ludwig-Wucherer-Straße 2)

MIT EMBRYONEN FORSCHEN - Rechtliche und ethische Implikationen der Stammzellforschung

Referenten:

Prof. Dr. Matthias Kaufmann, Seminar für Philosophie, Uni Halle

Dr. Timo Faltus, Öffentliches Recht, Uni Halle

Dienstag, 15. November 2016, 17:00
Hörsaal IV [Ludwig-Wucherer-Straße 2)

EVOLUTION DER ETHIK? - Frühkindliche Entwicklung und Ursprünge von Moral

Referent: Dr. Robert Hepach,  Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie - Abteilung für vergleichende und Entwicklungspsychologie, Leipzig

Dienstag, 29. November 2016, 17:00
Hörsaal IV [Ludwig-Wucherer-Straße 2)

VOM SONNTAGSBRATEN ZUM VEGANEN SCHNITZEL - Entwicklungslinien der Esskultur

Referentin: Barbara Wittmann M.A., Vergleichende Kulturwissenschaft, Uni Regensburg

Dienstag, 13. Dezember 2016, 17:00
Hörsaal IV [Ludwig-Wucherer-Straße 2)

VON ADERLASS BIS ZYTOSTATIKA - Was heilt den modernen Menschen?

Podiumsdiskussion mit Vertretern der Medizin, Naturheilkunde, Psychiatrie, Theologie und Medizingeschichte

Dienstag, 10. Januar 2017, 17:00
Festsaal Leopoldina [Jägerberg 1]